Rob Bell: Velvet Elvis - eine kritische Rezension

Bob DeWaay

Rob Bell ist ein sehr beredter Sprecher für die postmoderne Theologie, die für die Emerging Church charakteristisch ist. Nachdem ich zwei Videos von ihm angeschaut habe, kann ich bezeugen, dass seine Kommunikationsfähigkeiten außerordentlich gut sind. Sein Buch Velvet Elvis ist kreativ und phantasievoll sowohl im Inhalt und in der Aufmachung. Mit seiner Theologie indessen sind ernsthafte Probleme zu beobachten. Ich will zuerst die grundlegende Prämisse betrachten, die Bells Buch zugrunde liegt. Dann werde ich Bells theologische Auffassungen erörtern.

Auf der Suche nach dem wahren „Elvis“

Der buchstäbliche „Velvet Elvis“ ist ein ungewöhnliches Porträt eines auf Samt verewigten Elvis Presley, das im Besitz von Bell ist. Das Kunstwerk dient Bells Buch als Analogie für den christlichen Glauben. Bell behauptet, dass alle Schattierungen des Christentums Bilder oder Portraits sind, so wie sein Samtbild von Elvis ein Porträt von Elvis ist. Da diese Version von Elvis nicht die einzige ist, die jemals geschaffen wurde, wäre es ebenso absurd zu erwarten, dass es nur ein „Bild“ des Christentums gibt – das Christentum kann aus vielen Blickwinkeln betrachtet und verstanden werden. Bells Buch zeigt seinen Lesern einen Blickwinkel auf.

Das Problem mit diesem Vergleich ist, dass ein tatsächlicher Elvis lebte und noch immer auf Fotos und Videos betrachtet werden kann und folglich als objektiver Maßstab dienen kann, um künstlerische Porträts von Elvis zu beurteilen. Jemand könnte sich der abstrakten Kunst bedienen und eine Collage von Bildern zusammenstellen, die keine Ähnlichkeit mehr mit einem menschlichen Wesen hat und dies „Elvis“ nennen, aber jeder wüsste, dass es nicht Elvis ist.

In der christlichen Theologiegeschichte war die irrtumslose Bibel das allgemeingültige „Bild“ der Realität; die Bibel wurde auf der Grundlage einer zuverlässigen Hermeneutik interpretiert, die sich das Ziel setzte, das zu verstehen, was ein Autor in einem Text aussagte. Die Aussage des Autors war für den „Künstler“ immer der Maßstab, an dem er sich orientierte, wenn er sein „Bild“ malte (es ist eine schlechte Analogie, aber ich will Bells Vergleich aufgreifen). Verschiedene systematische Theologien mit ihren Bekenntnissen und Definitionen können und sollten an dem gemessen werden, wie gut sie die Wahrheit der Schrift abbilden. Der postmoderne Ansatz von Bell und anderen geht davon aus, dass Objektivität unmöglich ist, und aus diesem Grunde ist es aus ihrer Sicht unmöglich und nutzlos, zu prüfen, ob eine Theologie „biblisch“ ist oder nicht.

Unglücklicherweise hat Bell ein abstraktes Kunstwerk geschaffen und es als „Christentum“ bezeichnet. Sehr früh lässt er uns wissen, dass sein Meisterwerk abstrakt ist, indem er seine Sicht zu diesem Objekt erklärt: „Jesus hat an diesem Prozess [des konstanten Wandels] teilgenommen, indem er Menschen berufen hat, den Glauben und die Bibel und die Hoffnung und die Liebe und alles andere zu überdenken und sie einzuladen, an dem endlosen Prozess zu arbeiten, wie man als Geschöpf Gottes nach seinem Plan leben soll.“ Diese Vorstellung von christlichem Glauben, die „Verwandlung“ ("morphing,"so bezeichnet es Bell auf der gleichen Seite des eben angeführten Zitats), ist ein Thema, das man in der emergenten, postmodernen Theologie immer wieder antrifft. Jesus schließt die „ein für allemal“-Aussagen der Bibel aus und dieser Prozess ist bis heute noch immer im Gange.

Die Bibel sagt, dass der Glaube „ein für allemal überliefert“ wurde (Judas 3); unter „Glauben“ versteht der Vers den Inhalt von Gottes verbaler, irrtumsloser Offenbarung. Die Bibel beschreibt Jesus ganz im Gegensatz zu Bells Anschauung: „Nachdem Gott in vergangenen Zeiten vielfältig und auf vielerlei Weise zu den Vätern geredet hat durch die Propheten, hat er in diesen letzten Tagen zu uns geredet durch den Sohn. Ihn hat er eingesetzt zum Erben von allem, durch ihn hat er auch die Welten geschaffen“ (Hebr 1,1-2). Der Gott der Schrift sprach autoritativ und endgültig.

Bell behauptet, dass Personen in der Kirchengeschichte (er führt Luther als ein Beispiel an) die Dinge „überdachten.“ Ich streite dies nicht ab. Aber wenn er sagt, dass wir keinen objektiven Maßstab haben, um zu entscheiden, ob Luthers Lehren oder die des Konzils von Trient mit den Lehren übereinstimmen, die ein für allemal in der Bibel geoffenbart wurden, dann muss ich energisch widersprechen. Tatsächlich verwirft Bell prinzipiell den Grundsatz „die Schrift allein“:

„Dies [dass der Schriftkanon erst im 4. Jahrhundert festgelegt worden war] ist Teil des Problems, wenn ständig darauf beharrt wird, dass eine der absoluten Maßstäbe des christlichen Glaubens die Überzeugung ist, ‚die Schrift allein‘ zeige uns den Weg. Dies klingt schön, aber es ist nicht wahr. Als Reaktion auf die Missstände in der Kirche erhob eine Gruppe von Gläubigen in einer Zeit, die als die Reformation bekannt wurde, den Anspruch, dass wir nur die Autorität der Bibel brauchen. Aber das Problem ist, dass wir die Bibel von der Kirche empfingen, die darüber abstimmte, welche Schriften die Bibel überhaupt enthalten sollte.“

Damit vertritt er die gleiche Position, die die römisch-katholische Kirche gegenüber den Reformatoren vertrat: Da die Kirche uns die Bibel gab (unter Leitung des Heiligen Geistes), hat die Kirche Autorität über die Bibel (unter Leitung des Heiligen Geistes). Bells Anschauung erweitert diese Vorstellung einfach über Rom hinaus auf alle christlichen Gruppierungen, die sich darum mühen, die Bedeutung der Bibel zu verstehen. Statt sich auf die grammatikalisch-historische Methode zu verlassen, um die Bedeutung eines Bibeltextes zu verstehen, vertraut Bell darauf, dass der Heilige Geist uns in irgendeiner Weise „erleuchtet.“

Ich glaube, dass die inspirierte, autoritative Offenbarung eine für allemal in der Schrift gegeben wurde. Der Heilige Geist gab uns die Bibel durch Inspiration der biblischen Autoren und nicht, indem er den Klerus des 4. Jahrhunderts inspirierte. Sie erkannten lediglich die Hinweise an, die auf die wahren apostolischen Quellen der Schriften hinwiesen, die Christen seit dem Tod der Apostel als autoritativ zitiert hatten. Aus diesem Grund ist Offenbarung kein fortwährender Prozess.

Bell, auf der anderen Seite, vergleicht seine Sichtweise mit dem Fluss des Springens auf einem Trampolin und bezeichnet die Sichtweise von [konservativem] Theologen wie mir als „Vermauertsein“ (brickianity). Dies [das Vermauertsein], so Bell, ist nicht die gute Botschaft, sondern eine schlechte Botschaft über Mauern, die die Menschen ausschließen. Nebenbei bemerkt, dieses Bild der Mauer ist Bells Art und Weise, systematische Theologie zu verwerfen – eine Praxis, die er mit allen emergenten, postmodernen Autoren, die ich näher betrachtet habe (und das sind viele), gemeinsam hat.

Anstelle der Lehren der systematischen Theologie, die man biblisch rechtfertigen muss, tritt Bells „Elvis,“ der auf einem mysteriösen Original beruht: „Der christliche Glaube ist durch und durch geheimnisvoll.“ Seine raffinierte Verzerrung der Bedeutung des Begriffs „geheimnisvoll“ hat zur Folge, dass seine Leser in die Irre geführt werden, indem er sie in einen massiven Irrtum einführt. Das Wort „Geheimnis“ in der Bibel bedeutet das, was man nur dann erkennen kann, wenn Gott den Entschluss fasst, es zu offenbaren. Paulus beispielsweise sagt, dass Gott ihm das „Geheimnis“ geoffenbart hatte, Juden und Heiden durch das Evangelium zu erretten und zu Miterben in Christus zu machen. Wenn dies einmal geoffenbart ist, dann ist es nicht länger ein Geheimnis und es entzieht sich nicht länger der Erkenntnis. Bell hingegen versteht unter diesem Wort etwas ganz anderes. Bell schreibt: „Das Geheimnis ist die Wahrheit.“ Diese Aussage erscheint in einem Abschnitt, wo er Fragen stellt, die er für unbeantwortbar hält. Statt dass Bell den Ausdruck so verwendet, wie Paulus es tat - „das Geheimnis, das in früheren Generationen den Menschenkindern nicht bekannt gemacht wurde, wie es jetzt seinen heiligen Aposteln und Propheten durch den Geist geoffenbart worden ist“ (Eph 3,3-6) -, verwendet er ihn in dem Sinne, dass es etwas ist, „was nicht ganz erkannt oder beantwortet werden kann, das ‚Geheimnis‘.“ Es handelt sich hierbei um eine Mehrdeutigkeit, die nicht akzeptabel ist.

Der Sprung des Glaubens

Anstatt die Schrift zu erforschen, um eine fundierte Lehre zu formulieren, die Gott durch die biblischen Autoren geoffenbart hat (indem man systematisch ALLE Schriftstellen in Gottes Wort berücksichtigt), springt Bell auf einem theologischen Trampolin hin und her und lädt andere dazu ein, sich seiner Erfahrung anzuschließen. Sein „Trampolinspringen“ erweist sich als eben der „Sprung des Glaubens,“ den die existentialistischen Theologen des 20. Jahrhunderts postulierten, die wie Bell den Glauben aufgegeben hatten, dass die Wahrheit über Gott von Gott kommt und zuverlässig erkannt werden kann. Bell sagt: „Es geht nicht so sehr darum, dass der christliche Glaube aus vielen Paradoxen besteht. Es geht darum, dass er in vielerlei Hinsicht paradox ist. Und wir können etwas nicht erklären, was paradox ist.“ So erweist sich dieser „Luftsprung“ als ein Sprung in die Finsternis – in das Unbekannte und nicht Erkennbare. Ein Paradox ist wie ein viereckiger Kreis: man kann darüber reden, aber alles Reden offenbart genau genommen überhaupt nichts.

Nachdem Bell ausgeführt hat, dass wir nicht ausreichend zuverlässige Erkenntnis empfangen können, um mit theologischen Bausteinen eine Mauer zu errichten oder ein Fundament zu legen, lädt er uns auf eine Reise ein. Aber wie wissen wir, dass eine christliche Reise besser ist als eine moslemische? Aus Bells Sicht können wir dies nicht wissen. Wir wissen, dass die christliche Ethik und soziales Handeln sehr gute Dinge sind, und wenn wir dies praktizieren, wird es unseren moslemischen Nachbarn besser gehen – selbst wenn sie Moslems bleiben. Bell erläutert: „Eine weitere Wahrheit [erinnern Sie sich daran, dass Wahrheit für Bell ein 'Geheimnis' ist], die wir über die Gemeinde vertreten, lautet, dass das Evangelium eine gute Botschaft ist, insbesondere für diejenigen, die ihr nicht glauben.“ Dies ist das eigentliche Problem, das allen Schattierungen der Neoorthodoxie zugrunde liegen. Wenn der Glaube keine Grundlage in der irrtumslosen Schrift hat, die richtig interpretiert werden kann (ihrer Meinung nach gibt es keine korrekte Interpretation der Bibel), dann haben wir keinen Grund zur Annahme, dass ein christlicher „Sprung“ besser ist als ein hinduistischer „Sprung.“

Da das Christentum ein Geheimnis und ein Paradox ist (so die Sichtweise Bells), können wir mit theologischen Bausteinen keine Grundlage legen, weil diese zu unflexibel sind. An dieser Stelle bringt er seine Trampolin-Analogie ein:

„Ein Trampolin funktioniert nur, wenn deine Füße festen, stabilen Boden verlassen und in die Luft springen und du es dem Trampolin erlaubst, dich in die Höhe zu katapultieren. Über Trampoline zu sprechen, bedeutet nicht zu springen; es ist nur das Reden. Zwei äußerst unterschiedliche Dinge. Und so springen wir und laden andere ein, mit uns zu springen, so wie Jesus zu leben und zu beobachten, was geschieht. Du musst nichts über die Sprungfedern wissen, um das Leben ‚auf dem Weg‘ zu leben.“

Woher wissen wir, dass das christliche Springen (ohne eine a priori Erkenntnis der Wahrheit) besser ist, als auf einem Trampolin zu springen und so zu leben wie Ghandi oder der Dalai Lama? Die Antwort ist: wir wissen es nicht, es sei denn, dass wir es möglicherweise auf pragmatischem Wege erkennen werden; eine solche Vorgehensweise kann jedoch niemals der Maßstab für die Wahrheit sein.

Francis Schaeffer warnte bereits 1968 vor dem, was Bell und andere postmoderne Autoren heute tun. Was er sagt, kann man direkt auf das „Springen auf dem Trampolin“ von Bell anwenden:

„Wenn wir glauben, dass wir in mancher Weise dem Druck der modernen Debatte entgehen können, indem wir die Lehre der Schrift herunterspielen und einfach die Worte ‘Jesus’ oder ‘Erfahrung’ hochhalten [wo man nichts mehr logisch darlegen kann], dann müssen wir uns diese Frage stellen: Was für ein Unterschied besteht zwischen diesem Handeln und dem Handeln der säkularen Welt mit ihrem semantischen Mystizismus oder der Neuen Theologie [Neoorthodoxie]?... Wenn das, was man hochhält, von Rationalität getrennt wird, wenn man die Überprüfbarkeit der Schrift nicht offen diskutieren kann, was den Kosmos und die Geschichte angeht, warum sollte man dann das, was man im Evangelikalismus hochhält, mehr akzeptieren als das, was die moderne radikale Theologie lehrt?... Warum sollte dies dann nicht mehr sein als eine Begegnung unter dem Namen Vishnu?“

Schaeffer stellt eine gute Frage: Warum nicht Vishnu? Es gibt keine klaren Antworten mehr, wenn wir die reformatorische Lehre über die Autorität und Klarheit der Schrift verwerfen. Genau auf diese Tatsache verwies Schaeffer die Leser seiner Zeit: „Die Reformation und die Schrift sagen, dass der Mensch nichts tun kann, um sich selbst zu retten, aber der Mensch kann mit seinem Verstand die Schrift erforschen, die nicht nur ‚religiöse Wahrheiten‘ enthält, sondern auch Aussagen über die Geschichte und den Kosmos macht. Er ist nicht nur fähig, als ganzer Mensch einschließlich seines Verstandes die Schrift zu erforschen, sondern er hat die Verantwortung, dies zu tun.“ Dies schrieb Schaeffer, um zu widerlegen, dass der religiöse Existentialismus mit seinem religiösen Sprung „ohne Beweise“ unhaltbar ist. Rob Bell führt Tausende von Menschen direkt in die Neoorthodoxie, die im 20. Jahrhundert so viele Kirchen zerstörte.

Bell verwendet den Ausdruck „Neoorthodoxie“ nicht, aber seine Auffassungen über die Schrift spiegeln neoorthodoxe Vorstellungen wider. Wie diejenigen, die die US-Verfassung als ein „lebendiges Dokument“ bezeichnen, um sich festzulegen, verwenden die Vertreter der Neoorthodoxie eine ähnliche Terminologie, um das Gleiche mit der Bibel zu tun. Ebenso Rob Bell: „Wenn du den Text als etwas Lebendiges betrachtest, wenn du dich in die Geschichte vertiefst, wenn du das Rad immer weiter drehst, dann kommst du nie zu einem Ende.“ Du wirst dich nie festlegen können, was der Text bedeutet (was der Autor sagen wollte). Bell fährt fort: „Die Bibel muss interpretiert werden. Man muss sich entscheiden, was sie heute und jetzt bedeutet.“

Wenn die Bedeutung eines Textes aber vom Autor festgelegt ist, wird sie sich nie ändern und hat auch heute keine andere Bedeutung angenommen. Es kann neue Anwendungen geben, aber niemals eine neue Bedeutung. Wenn man wie Bell von einer Art fließenden Bedeutung, einer geheimnisvollen Natur und Mehrdeutigkeit ausgeht, kommt man zu einem Szenario, wo der Leser der Bibel entscheidet, was sie bedeutet. Diese Schlussfolgerung muss man auch dann ziehen, wenn der Heilige Geist in diesem Prozess aktiv ist, wie Bell behauptet. Die Bibel beansprucht für sich, dass der Heilige Geist die biblischen Autoren inspirierte. Folglich ist die Bedeutung der Bibel, die „ein für allemal“ den Heiligen überliefert wurde, unveränderbar. Bell vertritt hingegen die neoorthodoxe Position: „Die Autorität ist Gott, der in jener Zeit in und durch diese Menschen [die Christen des 1. Jahrhunderts] wirkte und heute durch die Menschen dieser Zeit wirkt.“ Dies löst das Problem nicht und macht es unmöglich, klare Aussagen über die Wahrheit zu machen. Die Kirche der Heiligen der Letzten Tage (Mormonen) können genauso gut sagen, dass Gott durch Joseph Smith wirkte und heute durch seine Apostel wirkt. Tatsächlich behaupten die Mormonen dies. Ist Rob Bell also bereit, seine Mars Hill Church als wahre Gemeinde und die Kirche der Mormonen als falsche Kirche zu bezeichnen? Ich kann nicht erkennen, welche Gründe es bei Bell gäbe, dies zu tun.

Wenn die Leser (wie fromm und gutmeinend und wie hingegeben sie ihrer Gemeinschaft gegenüber sein mögen) darüber entscheiden, was die Bibel zu bedeuten hat, dann gibt es kein zuverlässiges Binden und Lösen. Sie sind nur an ihre Gedanken gebunden. Doch Bell vertritt in dieser Hinsicht eine andere Auffassung: „Aus diesem Grund ist das Binden und Lösen so stimulierend. Du kannst es nur dann tun, wenn du glaubst und siehst, wie Gott am Werk ist, hier an diesem Ort.“ Nein! Wir sind gebunden durch die Lehre Christi und seine autoritativen Apostel und nicht an eine existentielle Erfahrung, die wir als das „Wirken Gottes“ interpretieren. Ohne eine a priori klare, bindende Offenbarung von Gott über Gott können wir nicht wissen, wo „Gott am Werk“ ist oder nicht. Andernfalls können wir alles, was wir uns einbilden, als „Gottes Wirken“ interpretieren.

Die ultimative Rollenumkehr: Der Mensch als Objekt des göttlichen Glaubens

Der ungeheuerlichste Irrtum in Bells Buch Velvet Elvis findet sich in dem Abschnitt, wo Bell viele Details über das Wesen der rabbinischen Unterweisung und Jüngerschaft in Jesu Tagen darlegt. Viele seiner Informationen über jüdische Praktiken sind interessant und richtig. Aber die Anwendung seines Materials ist in schockierender Weise unbiblisch. Sein Irrtum besteht in der Annahme, dass alles, was auf die jüdischen Rabbis in den Tagen Jesu zutrifft, auch auf Jesus selbst zutreffen muss, weil er selbst Jude und Rabbi war. Dies ist de facto die Verneinung der Einzigartigkeit Christi.

Zum Beispiel, in einem Abschnitt, in dem Bell das jüdische Bildungswesen und seine Lehrmethoden beschreibt, zitiert Bell eine Schriftstelle falsch: „Später sagt Jesus seinen Jüngern: ‚Erinnert euch, alles, was ich gelernt habe, gab ich an euch weiter‘“ (in der Fußnote verweist Bell auf Jo 15,15). Dann stellt er die Frage: „Ging Jesus zur Schule und lernte wie alle Kinder seines Alters?“ Doch darum geht es in Johannes 15,15 nicht! Hier die Schriftstelle im richtigen Wortlaut: „Ich nenne euch nicht mehr Knechte, denn der Knecht weiß nicht, was sein Herr tut; euch aber habe ich Freunde genannt, weil ich euch alles verkündet habe, was ich von meinem Vater gehört habe.“ Das Griechische sagt „was ich gehört habe“ und nicht „was ich gelernt habe.“ Überdies lernte Jesus von dem Vater, bei dem er in Ewigkeit wohnte, wie Johannes schreibt (Jo 1,1). Jesus war kein typischer Rabbi.

Ferner, Bell geht davon aus, dass die Beziehung Jesu zu seinen Jüngern von der gleichen Art war wie die zwischen Rabbis und ihren Schülern in jener Zeit. Aber diese Annahme ist nicht begründet und geht über das hinaus, was die Bibel lehrt. Zum Beispiel, in der Erzählung, in der Jesus seinen Jüngern sagt, sie sollen ihre Netze auswerfen, will Bell erkennen, dass Jesus eine Art von Fähigkeit in seinen Jüngern sieht: „Natürlich würdest du dein Netz auswerfen. Der Rabbi glaubt, dass du das tun kannst, was er selbst tun kann. Er denkt, dass du sein kannst wie er.“ Das ist eine sehr menschenzentrierte Interpretation, die davon ausgeht, dass Jesus mehr an eine dem Menschen innewohnende Kraft glaubt als an Gottes souveräne Macht, Dinge verändern zu können. Dass Rabbiner gewöhnlicherweise die besten Studenten nach gewissen Kriterien auswählten, bedeutet nicht, dass Jesus ebenso handelte. Zum Beispiel, die Berufung zu „Menschenfischern“ in Lukas 5 ereignete sich nach dem wundersamen Fischfang, als Petrus sagte: „Weiche von mir, denn ich bin ein sündiger Mensch.“ Dies ist wahrscheinlich eine Anspielung auf Jesaja 6. Jesaja sah die Herrlichkeit Gottes und wurde von seiner Sündhaftigkeit überführt. Petrus erlebte das gleiche. Bei dem Rabbi, dem Petrus begegnete, handelte es sich eben nicht um einen gewöhnlichen Rabbi.

Eines der Videos, das ich mit einer Predigt von Bell sah, behandelte das Thema von Rabbis und ihren Jüngern. Nach einer sehr guten Einführung über rabbinische Praktiken kam Bell zu dem Schluss, dass es am wichtigsten ist, dass wir an uns selbst glauben müssen, weil Jesus an uns glaubt. WIE BITTE? Der Mensch als Objekt göttlichen Glaubens? Bell vertritt diesen Gedanken auch in seinem Buch, als er die Geschichte beschrieb, in der Jesus auf dem Wasser wandelte und Petrus begann, ebenfalls auf dem Wasser zu wandeln. Dies ist Bells Interpretation: „Und Jesus sprach: ‚O, ihr Kleingläubigen, warum habt ihr gezweifelt?‘ Wo versagte der Glaube des Petrus? Petrus Glaube an Jesus war ungebrochen; Jesus macht alles in Ordnung. Petrus verlor den Glauben an sich selbst.“ Das ist eine sehr minderwertige Auslegung. Ferner, Petrus vertraute später auf sich selbst, und dies war keine gute Sache: „Petrus spricht zu ihm: Und wenn ich auch mit dir sterben müsste, werde ich dich nicht verleugnen!“ (Mt 26,35). Wir alle wissen, was sich ereignete.

In den Evangelien hat der „große Glaube“ oder „kleine Glaube“ mit dem Glauben der Menschen an Christus zu tun. Zum Beispiel, der Hauptmann, der sich nicht als „würdig“ betrachtete, dass Jesus in sein Haus eintrete, hatte eine große Achtung vor der Autorität Jesu (Lk 7,2-10). Jesus bescheinigte ihm „großen Glauben.“ Sein Glaube war auf Christus gerichetet, nicht auf sich selbst. Laut Bell ist Jesus frustriert, wenn „seine Jünger den Glauben an sich selbst verlieren.“ Bell unterliegt einem schwerwiegenden Irrtum, wenn er davon ausgeht, dass Jesus Glauben an die Fähigkeiten und Begabungen seiner Jünger gehabt haben muss, weil ein Rabbi gewöhnlich seine Jünger auf der Grundlage auswählte, dass sie seinen eigenen Fähigkeiten und seinem eigenen Potential entsprachen. Bells humanistische Lehren lassen die biblische Lehre der menschlichen Sündhaftigkeit und Unfähigkeit außer Acht.

Bell macht deutlich, dass wir ihn in diesem Punkt nicht missverstehen:

„Gott hat eine unglaublich hohe Sicht von den Menschen. Gott glaubt, dass Menschen in der Lage sind, außergewöhnliche Dinge zu tun. Mir wurde gesagt, ich müsse an Jesus glauben, was eine gute Sache ist. Aber was ich lerne, ist, dass Jesus an mich glaubt. Mir wurde gesagt, dass ich an Gott glauben muss, was eine gute Sache ist. Aber was ich lerne, ist, dass Gott an mich glaubt.“

Ist der Mensch das Objekt göttlichen Glaubens? Hier ist Gottes Zeugnis über den Menschen:

„Wie nun? Haben wir etwas voraus? Ganz und gar nicht! Denn wir haben ja vorhin sowohl Juden als Griechen beschuldigt, dass sie alle unter der Sünde sind, wie geschrieben steht: »Es ist keiner gerecht, auch nicht einer; es ist keiner, der verständig ist, der nach Gott fragt. Sie sind alle abgewichen, sie taugen alle zusammen nichts; da ist keiner, der Gutes tut, da ist auch nicht einer!“

Römer 3,9-12

In Johannes 2,24-25 heißt es: „Jesus selbst aber vertraute sich ihnen nicht an, weil er alle kannte, und weil er es nicht nötig hatte, dass jemand von dem Menschen Zeugnis gab; denn er wusste selbst, was im Menschen war.“ Für das Wort „vertrauen“ steht im Griechischen pisteuo, das Wort für „glauben.“ Johannes 2,23 zeigt, dass dieser Mangel an Glauben, den Jesus an die Menschen hatte, auch Gläubige einschließt. Der Grund, warum Jesus Menschen nicht vertraute oder nicht an sie glaubte, war, dass er die innere Natur des Menschen kannte. Folglich ist eindeutig, dass Jesus nicht an den Menschen glaubte. Wir müssen feststellen, dass Bell die Menschen von dem Glauben wegführt, der den Heiligen ein für allemal überliefert ist; er führt sie hin zu einem menschenzentrierten Glauben, indem der Mensch selbst zum angemessenen Objekt des Glaubens wird und Gott als das EINZIGE Objekt des Glaubens verneint.

Bells “Himmel” und “Hölle” kommen auf die Erde

In Velvet Elvis versichert Bell, dass allen Menschen bereits vergeben ist und dass alle Menschen mit Gott versöhnt sind, ohne dass sie auf die Verkündigung des Evangeliums reagiert haben, wie Jesus es in seinem Missionsbefehl dargelegt hatte: „…und in seinem Namen soll Buße und Vergebung der Sünden verkündigt werden unter allen Völkern, beginnend in Jerusalem“ (Lk 24,47). Hier die Aussage Bells: „Diese Realität, diese Versöhnung gilt also allen Menschen.“ Die Schriftstelle, die er als Beweis dafür anführt, ist Kolosser 1,20, die aus seiner Sicht die Lehre des Universalismus stützt. Doch diese Schriftstelle schließt Menschen, Geistwesen und die materielle Welt ein. Böse Geister werden niemals mit Gott versöhnt werden, und Christus hat über sie triumphiert und sie entwaffnet (Kol 2,15). An anderen Stellen der Bibel „bittet“ Paulus die Menschen, sich mit Gott versöhnen zu lassen (2Kor 5,20). Menschen, die sich nicht mit Gott versöhnen lassen, sind letztlich für den Feuersee bestimmt (Offb 20,15). Aber weil Bell die systematische Theologie verwirft, muss er sich bei seinem Trampolinspringen nicht mit diesen Schriftstellen beschäftigen, die seiner Auslegung widersprechen.

Bell geht davon aus, dass Vergebung und Versöhnung für alle Menschen wahrhaft besteht, und das Problem nur darin besteht, dass einige Menschen diesen besonderen Teil ihrer Geschichte noch nicht akzeptiert haben. Bell schreibt: „Die Tatsache, dass wir geliebt und akzeptiert sind und dass uns vergeben wurde trotz allem, was wir getan haben, ist einfach zu schön, um wahr zu sein. Unsere Wahl ist diese: Wir können seiner Erzählung der Geschichte glauben, oder wir können unserer Erzählung der Geschichte vertrauen.“ Dies verdunkelt die Forderungen des Gesetzes und die Verheißungen des Evangeliums. Einer Geschichte zu glauben, die uns sagt, dass wir mit Gott versöhnt sind, selbst wenn wir keine Christen sind, ist nicht die Botschaft der Bibel. Wir sind böse Rebellen, die unter Gottes Zorn bleiben, es sei denn, wir tun Buße und glauben an das Evangelium. An keiner Stelle in der Apostelgeschichte hat jemals ein apostolischer Verkündiger des Evangeliums gesagt: „Glaubt, dass ihr geliebt und akzeptiert seid.“ Sie riefen zur Buße, so wie Jesus es sie gelehrt hatte.

Bell schreibt: „Wenn wir Gottes Vision über uns annehmen, dann leben wir das Leben, zu dem Gott uns geschaffen hat.“ Aber Gottes Vision über uns ist, dass wir hoffnungslos, verloren, ohne Gott in dieser Welt, tot in Sünde und in Erwartung des Zorngerichts sind, es sei denn wir kehren um. „Aber aufgrund deiner Verstocktheit und deines unbußfertigen Herzens häufst du dir selbst Zorn auf für den Tag des Zorns und der Offenbarung des gerechten Gerichtes Gottes“ (Rö 2,5). Bells Version ist viel attraktiver: „Und wenn wir in diesem Leben in Harmonie mit Gottes Willen für uns leben, dann wird das Leben des Himmels in unserem Leben immer gegenwärtiger. Der Himmel kommt auf die Erde.“

Bell macht deutlich, dass er mehr über die „Hölle auf Erden“ besorgt ist als über das, was nach diesem Leben geschieht: „Es ist also bedenklich, wenn Menschen mehr über die Hölle nach diesem Leben sprechen, statt über die Hölle hier und heute zu sprechen.“ Aber der Ausdruck für „Hölle“ in der Bibel ist gehenna. Der Hades ist der Ort, wohin die Gottlosen gehen, um auf das letzte Gericht nach der Auferstehung der Bösen zu warten. Hier folgt, was das Theological Dictionary of the New Testament (TDNT) sagt:

“Der Unterschied [zwischen gehenna und hades] ist a) dass der Hades der Ort für die Gottlosen nur für die Zeit zwischen dem Tod und der Auferstehung ist, während Gehenna der Ort der Strafe des letzten Gerichts ist; das Gericht des ersten Orts ist folglich vorläufig, aber die Qual des letzten Orts ist ewig (Mk 9,43; 9,48). Dann ist der Unterschied b)dass die Seelen der Gottlosen sich im Hades außerhalb ihrer Leiber befinden, während Leib und Seele in der Gehenna nach der Auferstehung wieder vereint werden, um durch das ewige Feuer gerichtet zu werden (Mk 9,43, 45, 47, 48; Mt 10,28).

Bells Lehre, dass der Himmel und die Hölle auf die Erde kommen, je nachdem wie wir leben, ist einfach unbiblisch. Er schreibt: „Als Christ will ich das tun, was ich kann, um der Hölle auf Erden zu widerstehen. Armut, Ungerechtigkeit, Leiden – das alles ist die Hölle auf Erden, und als Christen kämpfen wir mit all unserer Energie dagegen an.“ Aber der Ausdruck für Hölle ist gehenna und wird 12 Mal im Neuen Testament verwendet, 11 Mal von Jesus selbst. Nicht ein einziges Mal gebrauchte Jesus diesen Ausdruck, um etwas zu beschreiben, was heute auf Erden ist oder auf die Erde kommen wird. Er gebrauchte diesen Begriff in dieser Weise: „Und wenn deine rechte Hand für dich ein Anstoß [zur Sünde] wird, so haue sie ab und wirf sie von dir! Denn es ist besser für dich, dass eines deiner Glieder verloren geht, als dass dein ganzer Leib in die Hölle geworfen wird“ (Mt 5,30). Folgt man Bells Vorstellungen, wäre es die Hölle auf Erden, wenn man ein Körperglied verliert. Worauf Jesus hinaus wollte, war, dass es besser ist, verstümmelt durch dieses Leben (das zeitlich ist) zu gehen, anstatt einen vollkommenen Leib zu haben, der in die Hölle geworfen wird (die ewig ist). Bell hingegen sagt: „Für Jesus besteht dieses neue Leben in Ihm nicht darin, dieser Welt zu entfliehen, sondern sie zu einem besseren Ort zu machen, hier und jetzt. Das Ziel Jesu war nicht, dass wir in den Himmel kommen. Das Ziel ist es, dass der Himmel hier herniederkommt.“ Wirklich? Aber Jesus sagte: „Und fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten, die Seele aber nicht zu töten vermögen; fürchtet vielmehr den, der Seele und Leib verderben kann in der Hölle!“ (Mt 10,28).

Die Evangelien lehren einfach nichts, was mit den Vorstellungen Bells über Himmel und Hölle übereinstimmt – dass Himmel und Hölle auf die Erde kommen, je nach unserem Handeln. Sie lehren, wie wichtig die Ewigkeit ist und wie relativ unbedeutend unser Sein im Hier und Heute ist, außer dass unser Sein heute über unsere Ewigkeit entscheidet. Aber Bell fährt fort und malt ein „neues Bild von Elvis“:

„Wahre Spiritualität entflieht der Welt nicht, um an einem anderen Ort zu sein, wo wir ewig sein werden. Ein Christ ist nicht jemand, der nur darauf wartet, dass er ewig im Himmel sein wird. Ein Christ ist jemand, der damit rechnet, immer hier zu bleiben, in einem neuen Himmel, der auf die Erde kommen wird. Das Ziel besteht nicht darin, der Welt zu entfliehen, sondern die Welt zu einem Ort zu machen, zu dem Gott herabkommen kann.“

Um dies laut Rob Bells Velvet Elvis zu erreichen, müssen wir zu unserem „wahren Selbst“ werden: „Und Jesus ruft uns, zu unserem wahren Selbst zurückzukehren. Wir sollen das reine, vollkommene Volk werden, zu dem Gott uns bestimmt hat, bevor wir von ihm abgewichen sind. Irgendwo in dir ist dein Selbst, für das du geschaffen wurdest.“ Diese Suche nach unserer Identität und das Vertrauen, dass wir geliebt sind, soll den Himmel auf die Erde bringen. „Das ist es, was den Himmel auf die Erde bringt.“ Solche Aussagen, die sich universell an alle Menschen richten, sind unvereinbar mit dem universellen Ruf des Evangeliums. Bells Botschaft steht im Widerspruch zum Evangelium des Neuen Testaments, weil Bells Botschaft nicht beinhaltet, dass es Gottes Ratschluss war, toten Sündern das Leben zu schenken. Ein toter Sünder wird den Himmel nicht auf die Erde bringen, weil er an sich selbst glaubt oder zu seinem „wahren Selbst“ zurückkehrt. Tatsache ist, dass unser „wahres Selbst“ ein böser Rebell ist, der die Hölle verdient.

Schlussfolgerung

In der Welt der Kunst ist es üblich, abstrakte Kunst zu schaffen. Menschen sind frei, das zu malen, was sie wollen. Aber das Evangelium vertritt den Anspruch, Wahrheit zu offenbaren - Wahrheit, die notwendig ist, um das Heil zu erlangen. Wo wir die Ewigkeit verbringen, hängt von unserem Verständnis des Evangeliums und unserem Glauben an das Evangelium ab. Abstrakte Gedanken können Gottes unwandelbare Offenbarung nicht erklären. Wie wir gesehen haben, hat das Bild, das Bell von der Bibel zeichnet, keine Ähnlichkeit mit dem Original.

Folglich kann „Elvis“ als ein abstraktes Bild genauso gut für John F. Kennedy, Ronald Reagan, Marilyn Monroe oder Janice Joplin stehen. Da paradoxe Dinge keine eindeutige Bedeutung haben, kann eine paradoxe Theologie in den Gedanken eines Lesers alles bedeuten, was ihm gefällt. Bells „christliches“ Bild, angefertigt als ein abstraktes Kunstwerk, dient lediglich dazu, den Verstand und die Phantasie anzuregen, aber Bells Bild offenbart nichts Konkretes. Folglich müssen wir uns die Frage stellen, ob wir das Original befragen sollen, dass von Gottes bevollmächtigten Verkündigern gegeben wurde, oder ob wir uns an die abstrakte Version von „Elvis“ halten sollen in der Hoffnung, dass dies vor Gott wohlgefällig ist? Alle, die sich wünschen, die Wahrheit zu erkennen, kennen die Antwort. Wir sollten Gottes beglaubigten Predigern vertrauen.